Terrorakt gegen Demokratie und Freiheit

Symbolbild als Solidarität zu der Satirezeitschrift Charlie Hebro

Ich bin zwar nur ein kleiner Blogger, aber auch ein Minizeichen ist ein Beitrag. Es geht nicht nur um Pressefreiheit, mit Maschinenpistolen das eingebildete Wort eines Gottes durchsetzen zu wollen, „geht gar nicht“. Alle aufgeklärten Menschen rund um den Globus, inklusive Muslime, respektieren die Gesetze, die legitime Regierungen verfasst haben. Wenn sich in Deutschland, Frankreich, oder einem anderen Land jemand beleidigt fühlt, gibt es den Weg zum Anwalt, aber nicht den Weg zur Kalaschnikow! Und seit der Aufklärung – und das ist ein ganz wesentlicher Wert – akzeptieren wir auch nicht, dass jemand sich zum Anwalt Allahs, Jesus, oder sonstwelcher Gottheit macht, und in deren Namen um sich ballert. Wenn Allah in Eurem Glauben der Größte ist, dann wird der seine Angelegenheiten selber lösen. Wer sich da eigenmächtig einmischt, ist das nicht ein Gotteslästerer?

Fundamentalisten, die tausend Jahre alte gedruckte Erzählungen wörtlich nehmen, auf moderne Errungenschaften schimpfen, sich aber des modernen Internets und moderner Tötungswaffen bedienen, sind machtbesessene Macker, die ihre Follower instrumentalisieren. Es sind demokratiefeindliche Theokraten, die eine Welt der  Unterdrückung und Bevormundung gegen freiheitliche Meinungsäußerung wollen. Die gilt es mit Worten politisch zu bekämpfen. Das ist mein Anliegen in Trauer um die tapferen Mitstreiter des Satiremagazins Charlie Hebdo.

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2 Antworten auf Terrorakt gegen Demokratie und Freiheit

  1. Niko Apel sagt:

    hey dad, schöner text.

    hier fein guter Beitrag aus dem guardian zum Thema: http://www.theguardian.com/commentisfree/2015/jan/07/charlie-hebdo-killers-must-not-silence-us

  2. Heino sagt:

    Hey Niko,
    danke für den Artikel-Link. Aber die Botschaft, man solle diese Typen ins Lächerliche ziehen, scheint mir auch nicht auzureichen. Da ist Aufklärung darüber, wer da in welchem Interesse handelt, vielleicht doch besser. Allerdings dem Kitsch und die Aufgeblasenheit der IS-Werbespots im Internet kann man sicher besser mit Humor, als mit Argumenten begenen.

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